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Aktuelle Situation auf dem Holzmarkt:

 

Stand Dezember 2019

 

 

Situation auf dem Holzmarkt
das Jahr 2019 war sowohl für Sie als Waldbesitzer, als auch für ihre FBG das zweite schwierige Jahr in Folge mit Trockenheit und ihren Folgen, Borkenkäfer und schlechten Holzpreisen.

Gerade deshalb ist es uns ein Anliegen, das Positive des vergangenen Jahres zu erwähnen:

• erfolgreiche überregionale politische Arbeit
Die FBG ist schon viele Jahre Mitglied beim bayerischen Waldbesitzerverband. Hier werden die Interessen und Forderungen der privaten Waldbesitzer gebündelt und an die Politik und die Forstverwaltung herangetragen. Die finanzielle Förderung bei der Borkenkäferbekämpfung war ein positiver Ausfluss dieser wichtigen Arbeit.


• sehr gute lokale Zusammenarbeit
Unsere RevierleiterIn Andrea Sauer und Albert Urban, sowie vertretungsweise Arnim Scheiblhuber, haben die Waldbesitzer bei der Bewältigung des Borkenkäfers und bei der Förderabwicklung sehr gut unterstützt.


• Verbringen des Schadholzes
Es wurden über 1.000 Fm auf Lagerplätze (mind. 500 m außerhalb des Waldes) transportiert. Aufgrund der staatlichen Förderung (die FBG unterstützte die Waldbesitzer) konnten die hierbei entstandenen Mehrkosten gedeckt werden.
• alles Holz der Mitglieder konnte verkauft werden und zügige Holzabfuhr
trotz des allgemein großen Rundholzangebots, konnte das Holz unserer Mitglieder zeitnah in die Sägewerke abfließen
• rege Nachfrage und gute Preise für Eiche und Erle

Nehmen Sie die Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt an, und bewirtschaften Sie aktiv Ihren Wald:

• Pflanzung (Weichenstellung für die Zukunft! Nicht nur auf eine Baumart setzen!)
• Pflege (entscheidend für einen stabilen Wald! Mischbaumarten wie z. B. Birke erhalten)
• Holzernte (Holz dann nutzen, wenn Nachfrage besteht und nicht nur wenn man muss!)

 aktuelle Rundholzpreise

 
Auf Grund der schwierigen Situation auf dem Holzmarkt, bitte die Preise in der Geschäftsstelle erfragen 

 

g) nachgefragte Holzsortimente
Losgelöst vom allgemeinen Holzmarkt ist Lärchenholz immer gut absetzbar. Wer noch Laubholz, insbesondere Eiche zu verkaufen hat, sollte sich bitte umgehend beim Holzwart Forster Georg melden.
Empfehlung der FBG Neustadt Süd für die nächsten Monate:
• Kontrollieren Sie Ihre Wälder hinsichtlich Sturm-, Käfer- oder Schneeschäden
• konsequente Aufarbeitung von Schadholz!
• Frischholzeinschlag nur nach Rücksprache mit der FBG!
• anfallende Kleinmengen < 10 Fm, insbesondere Käferholz, außerhalb des Waldes lagern (Rücksprache mit FBG) und unbedingt einzeln in Rinde messen (Holzliste)!
• Suche nach geeigneten Lagerplätze

 

Die Aushaltung der Sondersortimente (Länge und Zopf) bitte VOR Beginn des Einschlags beim Holzwart oder beim Geschäftsführer erfragen !

 

Lagerplatz Bitte lagern Sie Ihr Holz an ganzjährig LKW–befahrbaren Wegen. Bitte suchen Sie Lagerplätze die mind. 500m außerhalb des Waldes liegen. Bitte das Holz da poltern, wo im Notfall auch gespritzt werden kann, Kleinmengen zusammenführen!!
Trennung der Sortimente – Bitte Baumarten getrennt poltern.

 

 die FBG empfiehlt:

Letztes Jahr haben die Waldbesitzer größtenteils schnell reagiert. auch die Zusammenarbeit mit unseren Revierleitern Sauer und mit den Harvesterunternehmern, Holzfällern, Rückern und den Holzfahrern hat sehr gut funktioniert. Auf Grund der aktuellen warmen trockenen Witterung, ist die Borkenkäfersituation sehr kritisch, deshalb : regelmäßige Kontrolle

regelmäßige Kontrolle - Fichten sollten verstärkt auf frischen Befall (Rote Kronenverfärbung und / oder Bohrmehl am Stammfuss)

Kalamitätsanmeldung - bei größeren Schäden (ab ca. 30 Fm) sollte der Schaden beim Landesamt für Steuern in Nürnberg unverzüglich vor dem Fällen angemeldet werden. Das Formular finden Sie auf unserer Homepage unter www.fbg-new.de unter der Rubrik Downloads, „Mitteilung über Schäden infolge höherer Gewalt“

konsequente Aufarbeitung - befallene Bäume sollten zügig und konsequent aufgearbeitet werden (unsere Stammunternehmer sind verfügbar!!).

Lagerungim Idealfall sollte das Holz mindestens 500 m vom Wald entfernt gelagert werden

Vermarktung - bitte bei Windwurf und Kleinmengen und Mengen >30 FM unbedingt Rücksprache mit Holzwart Forster oder beim Geschäftsführer Bock erfragen.

Restholz - die angefallenen Gipfel sollten entweder gehackt oder verbrannt werden (aktuelle Information zur Waldbrandgefahr unter: www.dwd.de).

Kontrolle, Aufarbeitung und Verkauf des Rundholzes, sowie Häckseln der Gipfel und Verkauf der Hackschnitzel kann auf Wunsch von der FBG organisiert werden.

 

Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt-Süd w. V. - Mallersricht 9 - 92637 Weiden

E-Mail: fbg.newsued(at)t-online.de